Realschule Steinheim verabschiedet 73 Absolventen –berufliche Perspektive ist jetzt wichtig

Das Lernen geht weiter

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"Mit der Vergabe der Zeugnisse ist die Zeit des Lernens nicht vorbei. Vielmehr sind die Absolventen der Realschule Steinheim künftig aufgefordert, die in sechs Jahren gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen zu nutzen und auszubauen." Diese Tipps gab Rektor Jürgen Döll den 73 Absolventen aus den drei Abschlussklassen der Realschule Steinheim mit auf ihren künftigen Lebensweg, die im Rahmen einer Feierstunde mit Eltern und Lehrern, den Vertretern der Schulpflegschaft, des Fördervereins, des Schulträgers, der Schülervertretung und weiterer Gästen die Abschlusszeugnisse überreicht wurden. Mit dem Schulabschluss wurde zwar das Basiswissen zugrunde gelegt, ab sofort rücke die berufliche Perspektive in den Mittelpunkt der Weiterbildung, so der Tenor in mehreren Reden. "Allgemein gültige Regeln und Patentrezepte gelten nicht mehr, jetzt muss sich jeder auf seine eigenen Stärken konzentrieren," erklärte der Schulleiter in seiner Ansprache, in der er auch die tiefgreifenden Veränderungen und Verunsicherungen für die Absolventen auf dem Arbeitsmarkt ins Blickfeld rückte.

 

Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Pfarrkirche St. Marien erfolgte die Verabschiedung der Schülerinnen und Schüler in der Aula der Realschule. Die Feierstunde war eingebettet in zahlreiche Beiträge von Mitschülern wie der Entlassklassen, darunter mehrere Musikstücke und eine Aufführung der Theater-Arbeitsgemeinschaft. Namens der Eltern gratulierte der Schulpflegschaftsvorsitzende Karl-Heinz Huneke den Absolventen zum erfolgreichen Abschluss und forderte sie auf, die Chancen zu nutzen und zu ergreifen, die das Leben biete. Ausdauer, Zuverlässigkeit und Toleranz seien Werte, die es dabei künftig zu beachten gelte. Stellvertretend für den Schulträger überbrachte Johannes Rüsenberg die Grüße von Rat und Verwaltung. "Ihr seid für Eure Bildung jetzt selbst verantwortlich," so Rüsenberg, der dazu aufforderte, mit Herz und Verstand bei der Sache zu sein und die "Welt zu gestalten": dazu habe nämlich jeder Talent. Sein persönlicher Wunsch für die Zukunft lautete: Freude am Leben zu haben.

 

Die Ausgabe der Abschlusszeugnisse stellte für die Schüler den Höhepunkt der Feierstunde dar. Aus der Hand ihrer Klassenlehrer bekamen folgende Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrgangs 2001 das Zeugnis der Fachoberschulreife ausgehändigt: Christian Adrian, Georgi Anastasiadi, Jennifer Becker, Bianca Beckmann, Nadja Bergen, Nadine Bläsing, Lisa Borchard, Ludger Brand, Sebastian Büker, Vitali Bubolz, Sebastian Dreher, Nadine Döhre, Andreas Düwel, Sabrina Düwel, Stephanie Eickeler, Sven Engelmann, Miriam Franke, Roman Frese, Daniel Friedrichs, Angelika Gawruschin, Florian Göke, Marina Griebat, Alexander Günter, Natalia Hartwich, Tobias-Hendrik Jonk, Sandrina Kirsch, Lila Kluger, André Kropp, Robert Kropp, Mirko Leber, Sebastian Leifeld, Andreas Letkemann, Julia Lichtner, Sebastian Liene, Paul-Christian Linnemüller, Claudia Lödige, Karsten Lödige, Birgit Lütkefend, Marina Lukas, Natascha Lukas, Markus Manegold, Arthur Michel, Marcellus Mischke, Marcel Mühlenhof, Malte Müller, Elvira Nikonow, Florian Nölker, Yunus Öztürk, Marina Ovenhausen, Johanna Queitsch, Eugen Reimchen, Anke Richter, Thorben Riese, Daniel Rodemeier, Stefanie Rotthus, Steffen Rudolph, Michael Rüsenberg, Marina Schäl, Sabine Schöttler, Corinna Schrenner, Christoph Schröder, Natalie Schröder, Anja Seck, Nadine Seelig, Matthias Sigges, Daniel Sondermann, Sebastian Sprock, Larissa Subko, Patrick Tschritter, Sarah Volkhausen, Patrick Weber, Stefan Weberbartold und Philipp Wendschuh.

 

Als beste Absolventen wurden Johanna Queitsch, Arthur Michel und Anke Richter mit einem Buchpräsent geehrt. Ebenfalls einen Buchpreis als Anerkennung gab es wegen vorbildlichen sozialen Engagements für Corinna Schrenner, Natascha Lukas und Florian Nölker.

 

 

Aus der Hand ihrer Klassenlehrer bekamen 73 Schülerinnen und Schüler der Realschule Steinheim im Rahmen einer Feierstunde das Zeugnis der Fachoberschulreife zuerkannt. Das Lernen hat für die Schulabgänger dennoch kein Ende, das an der Realschule erlernte Grundwissen müssen sie künftig im Beruf oder an weiterführenden Schulen erweitern, um so die Basis für lebenslanges Lernen zu schaffen.

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